"UWOs" in der Stadtheide

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Ist das noch Tradition oder schon Brauchtum? Seit einigen Jahren nimmt Greenpeace Paderborn - unterstützt von einigen Nachbarn - in der Stadtheide jährlich vor dem Frühling einen behutsamen "Frühjahrsputz" vor. Dabei wird überschüssiger Nährstoff - also vor allem Laub - aus der Magervegetation entfernt. Wer genau hinschaut, entdeckt dabei mitunter skurrile und seltene Pilze, Flechten, Pflanzen und Insekten. "Unbekannte Waldobjekte", darunter Rote-Liste-Arten wie den Kahlen Bauernsenf und den Frühlingsspark.

Im Zusammenhang mit der Lippeaue und den Wäldern um die Fischteiche herum trägt die Heidelichtung so zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt im Paderborner Norden bei.

Dabei ist auch die Geschichte dieser Fläche mindestens ungewöhnlich. Lange Zeit unter anderem militärisch genutzt, erklärte das Paderborner Stadtparlament vor 95 Jahren, "die sogenannte Galoppierbahn eigne sich wegen ihres schlechten Bodens wegen nicht zur Aufforstung, auch sei beabsichtigt, diese Fläche als eine Art Naturpark in ihrem ursprünglichen Zustande zu erhalten". Lesen Sie mehr dazu in dem Überblick, der unten verlinkt ist.

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