Kohle ist giftig

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Am 11. April 2015 informierte Greenpeace Paderborn über giftige Emissionen aus Kohlekreaftwerken: Deutsche Kohlekraftwerke pusten im Jahr über 5000 Kilogramm Quecksilber in die Luft. Damit stammen rund zwei Drittel dieser Emissionen aus den Schloten von Kohlemeilern. Gefährlich ist das insbesondere für Embryos und Kleinkinder. 

Quecksilberverbindungen schädigen die Entwicklung des zentralen Nervensystems und damit die geistige Entwicklung. Es wird hauptsächlich über die Nahrungskette und hierbei speziell über den Verzehr von Fisch aufgenommen. „Quecksilber ist für das sich entwickelnde Zentralnervensystem eine der giftigsten Substanzen, die es gibt“, sagt die Toxikologin Prof. Dr. Ellen Fritsche. Auch bei Erwachsenen, die viel Fisch essen, sind zu hohe Werte im Blutbild nachweisbar. Eine Studie der Süddänischen Universität vermutet, dass die hohe Zahl der Parkinson-Erkrankungen auf den Färörer-Inseln mit dem Konsum von quecksilberbelastetem Walfleisch zusammenhängt.

Nähere Informationen und eine Online-Unterschriftenaktion an Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel finden Sie unter dem unten genanten Link.

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Zur Unterschriftenaktion an Vizekanzler Gabriel