Kein neuer Bohrturm im Watt!

Media

Aktive der Gruppen Paderborn und Bochum waren Anfang August 2016 eine Woche lang mit dem Greenpeace-Schiff Beluga II an der Nordseeküste unterwegs. Sie protestierten dort gegen Pläne des Ölkonzerns DEA, im geschützten Wattenmeer weitere Bohrungen nach Erdöl durchzuführen. 

Das Wattenmeer an der Nordseeküste ist ein weltweit einmaliger Naturraum und deshalb als Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe unter besonderen Schutz gestellt. Dennoch hat der Ölkonzern DEA Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung weiterer Bohrungen beantragt. Greenpeace lehnt solche Bohrungen kategorisch ab und fordert die zuständigen Landesumweltministerien Niedersachsens und Schleswig-Holsteins auf, die Anträge abzulehnen. Dafür sammelt Greenpeace Unterschriften. 

In der Woche vom 30.7. bis 6.8.2017 übernahmen die Greenpeace-Gruppen Paderborn und Bochum diese Aufgabe auf der Beluga II. Sie liefen dabei die Häfen Emden, Spiekeroog und Bremerhaven an, führten dort Touristen und Einheimische über das Fluss- und Küstenaktionsschiff von Greenpeace und informieren über die Pläne der DEA. 

"Nebenbei" nahmen die Aktivisten mit einem Mini-Schleppnetz Proben von Feinpartikeln von der Wasseroberfläche. Diese Proben werden später im Labor auf Mikroplastik untersucht.

Nähere Informationen dazu und die Online-Version der Greenpeace-Petition an die Landesumweltministerien finden Sie unter den unten genannten Links.

Weiterführende Links

Greenpeace zum Thema DEA
Neue Westfälische Paderborn
Nord 24
Sat1 Regional
Langeoog-News

Tags