Tierische Täuschung bei Lidl

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In Paderborn - und in etwa 50 anderen Städten in Deutschland - protestierten am 13.5.2017 Aktivisten von Greenpeace gegen Billigfleisch in Filialen der Discounterkette Lidl. Auf einem Banner zeigten sie ein Foto von der traurigen Realität der Tiere in der Massentierhaltung, die Lidl mit seinem Preisdumping unterstützt.

Als einer der führenden Discounter in Deutschland muss Lidl mehr Verantwortung übernehmen. Lidl wirbt zwar damit, für die von der Branche initiierte "Initiative Tierwohl" zu spenden. Doch die Vorgaben dieser Initiative entsprechen nicht einmal den Anforderungen des Tierschutzgesetzes, wie Greenpeace kürzlich mit einem Rechtsgutachten belegt hat. Das Geld der Initiative und die schwachen Kriterien reichen nicht aus, um die Lebensbedingungen der Tiere erkennbar zu verbessern.

Greenpeace Paderborn sprach mit Kunden vor den Filialen: Demnach liegt den Kunden das Wohl der Tiere am Herzen. Bilder von eng gedrängten, verstörten Schweinen machen traurig. Im Übrigen ist den Kunden auch ihre eigene Gesundheit wichtig: sie möchten wissen, was sie auf ihrem Teller haben.

In Dänemark zeigt der Discounter bereits, dass es besser geht. Dort verkauft Lidl Fleisch von Schweinen, denen keine Antibiotika verabreicht wurden und die nicht mit gentechnisch veränderter Nahrung gefüttert werden.
 

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